Nach 48 Jahren Leben und Überleben mit ADHS ziehe ich Bilanz: Der aktuelle Diskurs – wie im jüngsten ARTE-Beitrag – geht oft meilenweit an unserer Realität vorbei. Ich zerlege ein System, das Vielfalt als „Störung“ missversteht und Individualität einer starren Leistungsnorm opfert. Ein persönliches Plädoyer gegen die „defekte Normalität“ und für die radikale Akzeptanz der eigenen Neurodivergenz. Wer uns verstehen will, muss aufhören, in Kategorien von Defiziten zu denken.
Was ganz anderes - Mein ADHS und was ich gelernt habe!
